Bild mit Geehrten:
vorne links: Rudi Rath, Hermann Lohm, Edith Dinkel, Eva Zapf, Klaus
Dinkel, Peggy Weinfurtner.
2.Reihe: Michael Huth, Anton Gerstenkorn, Matthias Weinfurtner, Sylvia
Lang, Alfred Och.
3. Reihe: Philip Mölter, Michael Neubauer, Ingrid Lang, Dominik Albrecht.
oben: Norbert Arndt, Erwin Reuter.
Festlich geschmückt präsentierte sich der vollbesetzte Saal im Gebäude der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) in der „Alten Kaserne“ Ebern, als der 1. Vorsitzende der DLRG-Ebern Rudi Rath ca. 200 Vereinsmitglieder an ihrer Weihnachtsfeier begrüßen konnte. Unter besonderem Beifall wurden auch die beiden Ehrenvorsitzenden Hermann Lohm und Erwin Reuter, sowie der Ehrenjugendvorsitzende Hans Elflein begrüßt.
Der Nikolaus hat für die Kinder wieder reichlich Geschenke verteilt und bei der großen Tombola, geleitet von Harald Theuring konnte man viele tolle Preise gewinnen. Die Rede des Vorsitzenden Rath konzentrierte sich dieses Jahr hauptsächlich über die Situation des gesperrten Eberner Hallenbades und den bisherigen Verlauf der Gespräche mit dem Landrat Rudolf Handwerker und dem Eberner Bürgermeister Robert Herrmann. Erste Gutachten haben ergeben, dass die Schäden an den Stahlbetonbauteilen doch so groß sind, dass eine Sanierung äußerst unwirtschaftlich wären, wurde vom Landrat mitgeteilt und somit ein Neubau des Eberner Hallenbades unumgänglich sei. Aus einem Schreiben des dritten Bürgermeisters Sebastian Stastny der wegen Erkrankung leider nicht persönlich an der Weihnachtsfeier teilnehmen konnte, wurden vom Vorsitzenden Rath eine klare Botschaft verlesen, dass der Kreisausschuss unseres Landkreises den Neubau beschlossen hat und die Stadt Ebern ebenfalls hinter diesem Beschluss steht. Eberns Bürgermeister Robert Herrmann hat bis zur Neueröffnung eine zeitliche Perspektive von zweieinhalb bis drei Jahren ermitteln können.
Für unseren Verein ist dies ein Hoffnungsschimmer in seinem Fortbestand und dass jetzt alle seine 550 Mitglieder in dieser harten Zeit zusammenhalten und zusammenarbeiten müssen, appellierte der Vorsitzende. Keine guten Nachrichten erhielten die vielen Eltern von Vorschulkindern, welche ihre Kinder zu den Schwimmkursen der DLRG anmelden wollten, hier sind einige organisatorische und terminliche Probleme im Baunacher Hallenbad zu bewältigen, damit ein Schwimmkurs überhaupt stattfinden kann. Sobald wir einen Schwimmkurs abhalten können, erklärte Rath, werden wir dieses an die Öffentlichkeit bringen, doch vorerst sieht es nicht gut aus.
In der Standortdiskussion hat die DLRG-Ebern eine klare Position bezogen und befürwortet den bisherigen Stantort des Hallenbades für den es auch gute Gründe gibt. Der wichtigste Grund ist die zentrale Lage zu den Schulen und für die Erreichbarkeit der Senioren unserer Stadt, welche auf kurze Laufwege angewiesen sind. Besonders die Nähe zur Grundschule ist von Bedeutung, denn hier liegt die intensivste Nutzung des Hallenbades, weit vor allen anderen Schulen Eberns, damit der so wichtige Schwimmunterricht der Grundschul-Kinder nicht durch teuere und zeitaufwändige Busfahrten belastet wird. Der Schwimmunterricht in den Grundschulen, welche von Schwimmlehrern der DLRG-Ebern seit Jahren unterstützt wird, ist für die DLRG nicht nur eine Herzensangelegenheit sondern eine ganz elementare Aufgabe, über eine qualifizierte Schwimmausbildung die Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren. Einweiterer Grund für den bisherigen Standort ist die bestehende Infrastruktur der vorhandenen Parkplätze am Realschulparkplatz und den Parkplatz am alten Sportplatz, welcher durch die bereits befürwortete Abtragung des Bahndammes gut erreichbar wäre und somit eine erhebliche Kosteneinsparung bedeuten würde. Hierbei kann auch eine Nutzungsmöglichkeit der Wohnmobilisten in Betracht gezogen werden, um somit auch noch die Attraktivität dieses Standortes zu steigern.
Die Verbindung eines Hallenbadneubaues und den Bau einer notwendig gewordenen Mensa an der Realschule, wie es von Herrn Schmidt dem Rektor des FRG Ebern in dem Gespräch mit dem Landrat und dem Bürgermeister vorgeschlagen wurde, hat nicht nur dort viel Beifall gefunden, sondern wäre auch für die Eberner Schwimmvereine eine gute Möglichkeit, auch öfter offene Schwimm-Meisterschaften im Bezirk- bzw. bayernweit abhalten zu können und somit auch die bis zu mehreren Hundert Teilnehmern ortsnah versorgen zu können.
Sollte eine Biogasanlage an der Eberner Kläranlage entstehen, so könnte man sich gut vorstellen, einen Versorgungsstrang an der Bahnstrecke entlang zum Hallenbad und den anderen öffentlichen Gebäuden wie zu den Schulen, dem Krankenhaus und dem Gebäude der VG-Ebern zu legen um auch im Bereich der Energiekosten erhebliche Einsparungen zu ermöglichen.
Für besondere Ehrungen bietet die Weihnachtsfeier immer einen würdigen Rahmen, hier haben sich wieder eine Reihe von Personen aus dem DLRG-Ortsverband Ebern auszeichnen können. Die Ehrungen wurden durch den Vorsitzenden Rudi Rath und dem Ehrenvorsitzenden Erwin Reuter vorgenommen.
Über den DLRG-Landesverband Bayern und unterzeichnet vom Präsidenteten Dieter Kunad, erhielten folgende Personen die Landesehrennadel für ihre aktive Mitarbeit und als verdienstvolle Förderer der DLRG im Freistaat Bayern.
Die Landesehrennadel in Bronze erhielten: Eva Zapf, Philip Mölter, Marcel Bauer, Harald Albrecht, Norbert Arndt und Hannah Eichhorn.
Die Landesehrennadel in Silber erhielten: Anton Gerstenkorn, Jutta Arndt, Michael Huth und Michael Neubauer.
Die Landesehrennadel in Gold erhielten: Peggy Weinfurtner und Matthias Weinfurtner.
Vom Bundesverband der DLRG und unterzeichnet vom Präsidenten Dr. Klaus Wilkens werden jene Personen mit dem Verdienstzeichen ausgezeichnet, bei denen eine hervorragende und überaus erfolgreiche und langjährige ehrenamtliche Mitarbeit in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft gewürdigt wird.
Das Verdienstzeichen in Silber erhielten: Edith Dinkel, Klaus Dinkel und Alfred Och.
Das Verdienstzeichen in Gold erhielten: Ingrid Lang, Sylvia Lang sowie Rudi Rath für ihre besonders außergewöhnlichen Leistungen und Verdienste um die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft.
Zum Abschluss seiner Ausführungen hat der Vorsitzende Rudi Rath auf zwei Veranstaltungen seines Ortsverbandes hingewiesen, die der Geselligkeit und dem Familiensinn Vorschub leisten sollen, nämlich am 05.01.2012 die alljährliche Dreikönigsfahrt mit dem Bus, diesesmal ins Georg-Schäfer-Museum nach Schweinfurt mit anschließendem Brauhausbesuch und am 29.01.2012 ein Familientag im neueröffneten Bambados Freizeitbad in Bamberg, bei dem die Buskosten vom Verein getragen werden. Die Anmeldungen hierzu sind jetzt schon möglich.
