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Feierstunde der DLRG-Vorstandschaft mit Ehrungen

Seit 1971 Mitglied in der DLRG-Ebern: 2. v.l. Harald Theuring, in der Mitte Alfred Neugebauer und 2.v.r. Eckart Röß, rechts 1. Vorsitzender Rudi Rath, links stellvertretender Vorsitzender Hermann Lohm.
In einer Feierstunde der DLRG-Vorstandschaft in der Gaststätte Kaiser in Unterpreppach, konnte der 1.Vorsitzende Rudi Rath drei besondere Ehrungen über eine 40-jährige Vereinszugehörigkeit in der DLRG-Ebern vornehmen. Die geehrten Harald Theuring, Alfred Neugebauer und Eckart Röß bezeichnete der Vorsitzende in seiner Laudatio als treue und vorbildliche Mitglieder des Vereins, die dem Verein über diese lange Zeit sehr viel gebracht haben, aber auch in diesem Verein eine Heimat gefunden haben. Dass jeder Verein stolz darauf sein kann, Mitglieder mit 40-jähriger Zugehörigkeit in seinen Reihen zu haben, spricht für sich, es spricht aber auch dafür, dass für diesen Personenkreis im Verein etwas geboten wird und sie sich dort sehr wohlfühlen.
Die 550 mitgliederstarke DLRG in Ebern hat eine sehr ausgegliche Altersstruktur aufzuweisen, 300 Mitglieder befinden sich im Kinder- und Jugendalter und 250 Personen sind bis ins hohe Erwachsenenalter dort beheimatet. Das kommt nicht von ungefähr, erläuterte der Vorsitzende Rath seinen Gästen indem er auf eine kinder- und auch familienfreundliche Vereinspolitik des Orts-Vereins verwies, die von den Mitgliedern gerne angenommen wird. Deshalb setzt sich die DLRG-Ebern auch sehr dafür ein, das neuzubauende Hallenbad in Ebern kinder- und familienfreundlich auszurichten und nach Möglichkeit in der Form, dass Eltern oder Elternteile ihr Kind zur Schwimmstunde abgeben können und mit ihren Klein- oder Kleinstkindern in dieser Zeit in einem dafür geschaffen „Eltern-Kind-bereich“ des Bades die Zeit (wasser)spielerisch verbringen können. Familienfreundlichkeit bedeutet hier jedoch auch die zentrale Lage des Hallenbades. Nicht nur die Kinder der Grundschule sind auf kurze Wege zum Schwimmunterricht angewiesen, sondern auch die vielen Senioren, welche das Bad größtenteils zu Fuß angehen um in ihre Wassergymnastik oder ihrem Seniorentraining zu gelangen.
Die Diskussion darüber, den Bau des neuen Hallenbades eventuell im Freibad unterzubringen, wird gottseidank von den verantwortlichen Politikern nicht mehr geführt. Man hat schnell erkannt, dass dies mit hohen Nebenkosten (z.B. Schulbuskosten) verbunden ist und alleine die Situation, dass dort das Hallenbad durch winterliche Straßenverhältnisse wie im Winter letzten Jahres nicht erreichbar sein könnte, als sehr realistisch eingestuft. Nun gilt es mit aller Kraft darauf hinzuwirken, dass die bisher fast 50.000 Nutzer des Hallenbades pro Jahr, ihre Schwimmstätte so bald wie möglich wieder bekommen und auch die Schwimm-Vereine vor allzu großem Schaden bewahrt bleiben, denn die Leidtragenden wären letztendlich die vielen Kinder unserer Stadt, appellierte Rath an die Verantwortlichen in der Stadt Ebern, auf deren Entscheidung über die Höhe der Kostenbeteiligung es nun vordringlich ankommt.
