Presse
Bayrische Meisterschaften 2009
Stefan Ankenbrand Bayerischer Meister im Rettungsschwimmen der DLRG Ebern in Immenstadt. Mannschaften der Eberner Ortsgruppe konnten trotz guter Leistungen keinen Podiumsplatz erreichen. Über 300 Einzelstarter im Alter von zehn bis 89 Jahre waren am Start.

Die Mannschaften der DLRG Ortsgruppe Ebern, die die Eberner Farben bei der Bayerischen Meisterschaft in Immenstadt würdig vertraten. Vorne links knieend der „frischgebackene“ Bayerische Meister Stefan Ankenbrand.
Ebern – Immenstadt – Mit einer Beteiligung von über 1100 Personen, darunter aktive Rettungsschwimmer, Wachgänger und Sanitäter sowie Betreuer und Helfer aus ganz Bayern, fanden am vergangenen Wochenende die Bayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen und das Landesjugendtreffen der DLRG-Jugend Bayern in Immenstadt statt. Eine Faszination steckte hinter diesem Sport-Event. Neben dem sportlichen Aspekt spielte natürlich auch der Spaß eine wichtige Rolle. So konnten die Teilnehmer bei den diversen Workshops des Landesjungentreffens ihrer Kreavität freien Lauf lassen.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Einzelwettbewerbe im Rettungsschwimmen, an denen über 300 Einzelstarter im Alter von zehn bis 89 Jahren ihre Besten in den verschiedenen Disziplinen ermittelten. Gestartet wurde im Hindernisschwimmen, Retten, Retten mit Flossen, kombiniertes Rettungsschwimmen und Super – Lifesaver.
In Topverfassung stellte sich in der Altersklasse 25 männlich der Eberner Stefan Ankenbrand vor. Nach 2004 stand er heuer erneut ganz oben auf dem Treppchen, während er 2007 die Vize Meisterschaft nach Ebern geschwommen hatte. Er musste jedoch alle Register seinen Könnens ziehen, zumal es in der Spitzengruppe zu einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen kam. Nach Absolvierung der ersten Disziplin, dem 100 Meter Hindernisschwimmen, belegte er mit 0,5 Sekunden Rückstand Platz zwei. In der zweiten Disziplin, 50 Meter Retten einer Puppe, erneut Rang zwei mit knapp drei Sekunden Rückstand auf den härtesten Konkurrenten aus Dietenhofen. Doch bei der dritten und alles entscheidenden Aufgabe, 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen landete er ganz vorne, während der Dietenhofener auf Rang drei zurückfiel. 2264 Punkte reichten schliesslich für den Gesamtsieg.
Erwin Reuter, der über zwei Jahrzehnte den Vorsitz in der Ortsgruppe Ebern hatte, war für die Ortsgruppe Schonungen am Start und wurde in seiner Altersgruppe Vize Meister.
Am Sonntag gingen dann über 140 Mannschaften, bestehend aus mindestens vier Personen pro Team, an den Start. Die Mannschaften absolvierten dabei die Hindernisstaffel, die Rettungsstaffel und Gurtretterstaffel. Für die Lebensretter ist nicht nur das schnelle Schwimmen, sondern auch die fachgerechte Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung von Bedeutung. Diese Disziplin floss in die Wertung mit ein.
Die beiden Eberner Mannschaften zeigten zwar allesamt gute Leistungen, verbesserten sogar ihre Zeiten von der Bezirksmeisterschaft, mussten sich jedoch der enorm starken Konkurrenz geschlagen geben. So zeigte sich Coach Georg Bauer mit den Vorstellungen trotz alledem sehr zufrieden. In der Altersklasse (AK) 15/16 vertaten Moritz Schmitt, Annalena Weinfurtner, Theresa Beierlieb, Angela Ankenbrand und Marcel Bauer die Eberner Farben und schlossen den Wettbewerb mit Platz dreizehn ab. In der AK 17/18 schwommen Eva Zapf, Annalena Weinfurtner, Hannah Eichhorn und Ursula Eckert einen beachtlichen achten Platz in diesem auserlesenem Feld heraus. Als Kampfrichter fungierten von der Ortsgruppe Ebern Wolfram Girschke und Michael Huth.
