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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Ortsverband Ebern e.V.

Presse

Rettungsschwimmabzeichen 2011

Die neuen Absolventen DRSA-Bronze sind: Thomas Schmitt, Benedikt Anton, Dominik Braun, Sahra Koch, Philipp Schaad, Jonas Grämer, Christina Batz, Lea Schmitt und Sabine Mölter. Die neuen Absolventen DRSA-Silber sind: Maximilian Anton, Sophia Mölter, Sandra Lerche, Lukas Müller, Dominik Albrecht, Lisa Habermann, Luca Ospel und Corinna Zimprich. Bild: Andreas Mölter h.r. mit seinen Schützlingen

Die DLRG-Ebern hat 17 neue Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ausgebildet und einer Abschlussprüfung unterzogen, welche von allen Teilnehmern mit Erfolg abgelegt wurde. Von den 17 Prüflingen haben neun das Deutsche-Rettungs-Schwimm-Abzeichen in Bronze abgelegt und acht das DRSA in Silber.

Die Endausbildung begann schon vor 5 Monten im Hallenbad und wurde nun im Freibad in Ebern, durch den Technischen Leiter Andreas Mölter zu Ende geführt. Mit 12 Jahren kann man das DRSA-Bronze ablegen, mit denselben Ausbildungsinhalten, allerdings altersgerecht verkürzt, wie beim DRSA-Silber, welches man erst mit 15 Jahren ablegen kann. Hier umfasst die praktische Prüfung folgende Elemente:

- 400 m Schwimmen, davon 50 m Kraul, 150 m Brust und 200 m Rücken ohne Armtätigkeit in insgesamt 15 Minuten.
- 300 m Schwimmen in Kleidung und anschließend im tiefen Wasser entkleiden in nur 12 Minuten.
- 25 m Streckentauchen
- Sprung aus 3m Höhe
- 3 maliges bergen eines 5 kg Ringes aus 3 bis 5m Wassertiefe
- 50 m Transportschwimmen ziehen oder schieben einer Person in 1,5 Minuten und anlandbringen des Geretteten.
- Befreiungsgriffe aus Umklammerungen an Körper und Hals, sowie den Halswürgegriff von hinten.
- 50 m Schleppen einer Person in 4 Minuten, beide Partner in voller Kleidung.
- Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe
- Nachweis eines Erstehilfe-Kurses

Die theoretische Prüfung umfasst den Nachweis folgender Kenntnisse:

- Atmung und Blutkreislauf
- Gefahren am und im Wasser
- Hilfe bei Bade-, Boots und Eisunfällen in Fremdrettung und Selbstrettung.
- Vermeidung von Umklammerungen bei der Wasserrettung.
- Hilfeleistung bei Verletzungen und Ertrinkungsunfällen, Hitze- und Kälteschäden.
- Aufgaben der DLRG

Mit dieser Ausbildung ist man für den Ernstfall gut gewappnet und ist bis zum 18. Lebensjahr einem volljährigen Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst zugeordnet. Die Motivation sich für so eine Ausbildung über Jahre hin abzuschinden ist bei den Teilnehmern fast in einhelliger Meinung vertreten, nämlich ein gutes Gefühl zu besitzen für andere da sein zu können wenn Hilfe gebraucht wird, ob das in den Bädern oder an den Badeseen oder mit dem Boot auf dem Main statt findet. Speziell wurden die Rettungsschwimmer der DLRG-Ebern bereits bei Übersetz-Manövern der Bundeswehr an Gewässern, bei Veranstaltungen am Wasser z.B. Fischerstechen, bei Katstrophenschutzübungen auf dem Main oder sogar als Begleitpersonal für Jugendcamps im Mittelmeerraum eingesetzt. Ein mehrwöchiger Einsatz als Rettungsschwimmer an den Stränden der Nord- und Ostsee wird alljährlich von den dortigen DLRG-Rettungsstationen angeboten.